Weihnachtsdekoration – Balsam für die Seele

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„O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit …“ – dieser Weihnachtsklassiker sagt es überdeutlich: Der Advent, die Zeit des Ankommens und der Erwartungen, lässt nicht nur Kinderherzen höherschlagen, sondern verzaubert auch uns Erwachsene. Warum sonst genießen wir so sehr die Atmosphäre auf Weihnachtsmärkten, freuen uns über die Dekorationen in Stadt und Land, ob es sich dabei um die weihnachtliche Straßenbeleuchtung oder die eigens aufgestellten Tannenbäume und Adventskränze handelt, die allesamt Licht ins winterliche Dunkel zaubern.
Und auch das Schmücken der eigenen Wohnung versetzt uns in positive Stimmung, die Beschäftigung mit den glitzernden, leuchtenden Dingen, den Kerzen, den Lichterketten, den Wichteln, Engeln, Weihnachtsmännern und Rentieren, den Fensterbildern, den kleinen und großen Details ist ein Ritual, das unsere psychische Gesundheit fördert und sogar wieder ins Gleichgewicht bringen kann. „Driving home for Christmas“ ist ebenfalls so ein Song, der dieses „Gefühl vom Nachhausekommen“ so wunderbar transportiert. Wer singt da nicht lauthals mit, wenn es zufällig im Radio kommt, womöglich auf dem Heimweg. Jede/r will und soll an Weihnachten Geborgenheit empfinden. Die meisten möchten an Heiligabend zuhause sein oder dort, wo sie sich zuhause fühlen.
Das Schmücken der eigenen vier Wände ist also ein Ritual, das bereits unsere Eltern und Großeltern praktiziert haben, jede Familie vermutlich auf ihre ganz eigene Art. Manche haben weihnachtliche Deko, die bereits seit Generationen verwendet wird. Das vermittelt Beständigkeit, Sicherheit und eine Verbindung zu jenen, die uns im Gegensatz zum Glas-Weihnachtsmann nicht in diese Zeit begleiten konnten. Das Schwelgen in Kindheitserinnerungen ist beim Dekorieren ausdrücklich erlaubt und Traditionen geben uns Sicherheit und Struktur. Das gestalterische Wirken kann uns Zufriedenheit geben. Auch beim Weihnachtsdekorieren ist also der Weg eines der Ziele. Aber ein anderes Ziel ist der Genuss unseres persönlichen „Winter-Wonderlands“, den wir nur mit unserer Familie und den allerbesten Freunden teilen.
Deshalb: Nicht mehr warten, sondern starten – je früher die Deko, desto länger die Freude.

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