Reiseapotheke für den gelungenen Skiurlaub

© coco AdobeStock 168889185
Der Skiurlaub gehört für begeisterte Wintersportler zu den Highlights des Jahres. Zur guten Vorbereitung gehört auch die richtige Reiseapotheke, damit kleinere Beschwerden schnell gelindert werden können. Grundsätzlich gehören alle Medikamente, die man regelmäßig einnehmen muss, auch in ausreichender Menge ins Reisegepäck. Dazu zählt auch die Antibabypille, wenn man auf diese Art verhütet. Bei allen anderen Medikamenten, die man mitnehmen möchte, wählt man am besten solche aus, von denen man weiß, dass man sie gut verträgt.
Ein typischer Bestandteil der Reiseapotheke sind Schmerztabletten, auch Pflaster und Desinfektionsmittel sollte man immer dabeihaben. Eine Wund- und Heilsalbe gegen kleine Verletzungen sowie eine Salbe gegen blaue Flecken können ebenfalls praktisch sein. Neben blauen Flecken kommen auch schmerzende Muskeln beim Skiurlaub einmal vor. Ein entsprechendes Schmerzgel kann helfen, einen nicht zu lange auszubremsen. Wichtig ist aber trotzdem, dem Körper Zeit zu geben, sich an die ungewohnten Bewegungen zu gewöhnen, damit man sich nicht verletzt. Für etwas größere Blessuren kann man ein wenig Verbandsmaterial wie Mullbinden oder sterile Wundkompressen mitnehmen.
Beim Skiurlaub kann es auch einmal zu Erkältungssymptomen kommen. Deswegen sind Lutschtabletten gegen einen gereizten Hals, Hustenbonbons, Hustenlöser und/oder Hustenstiller sinnvoll. Auch Schnupfenspray oder Nasensalbe kann bei kaltem Wetter hilfreich sein.
An den Magen sollte man bei der Reiseapotheke ebenfalls denken und ein Mittel gegen Magenschmerzen sowie Medikamente gegen Durchfall oder Verstopfung einpacken. Hier stellt sich auch die Frage, wie sich der eigene Magen verhält und ob Stress, auch der positive Stress eines Urlaubs, schnell auf den Magen schlägt.
Auf keinen Fall darf die Höhensonne unterschätzt werden. Vor allem bei strahlend blauem Himmel ist die Sonne in den Bergen deutlich aggressiver als in tieferen Regionen. Zudem wird die Sonne auch noch vom Schnee reflektiert. Deshalb ist es wichtig, einen ausreichenden Sonnenschutz, vor allem für das Gesicht, und eine geeignete Sonnenbrille mitzunehmen. Kommt es trotzdem zu einem Sonnenbrand, ist es gut, wenn man auch dagegen ein entsprechendes Mittel eingepackt hat.
Bei Fragen zur Zusammenstellung der eigenen Reiseapotheke helfen wir Ihnen in der Apotheke gerne weiter.

Empfehlungen

  1. 1
  2. 2

Weitere Artikel

  • Was steckt hinter den vielen Lieferproblemen bei Arzneimitteln?

    Was steckt hinter den vielen Lieferproblemen bei Arzneimitteln?

    Der Arzt verschreibt ein Medikament, man geht mit dem Rezept zur Apotheke und holt es dort ab. Bei einigen Medikamenten ist dies leider nicht mehr der Normalfall.

  • Ist Eisbaden wirklich gesund?

    Ist Eisbaden wirklich gesund?

    Für „Warmduscher“ unglaublich: Alle Jahre wieder, bei Eiseskälte, Schnee und Wind, stürzen sich scheinbar kälteresistente „Eisbader“ in klirrend kalte Gewässer und scheinen dabei auch noch Spaß zu haben.

  • Sport draußen ist auch im Winter ratsam

    Sport draußen ist auch im Winter ratsam

    In der kalten Jahreszeit wächst bei vielen Menschen der Drang, es sich drinnen gemütlich zu machen. Durchaus verständlich, denn die Kälte und Feuchtigkeit draußen sind nicht gerade einladend.

  • RSV – Wie gefährlich ist das Virus?

    RSV – Wie gefährlich ist das Virus?

    Außergewöhnlich viele Kinder leiden diesen Winter unter einer Atemwegserkrankung durch das respiratorische Synzytial-Virus. Das RS-Virus kann vor allem für Säuglinge gefährlich sein. Ihre Apotheke klärt auf.

  • Impfung mit Nasenspray

    Impfung mit Nasenspray

    Während der Corona-Pandemie wurden in vorher nie dagewesener Geschwindigkeit neue Impfstoffe entwickelt. Aber neue Impfverfahren befinden sich in der Forschung. Zum Beispiel als Nasenspray.

  • Wofür steht das N auf der Packung?

    Wofür steht das N auf der Packung?

    N1, N2, N3 – was haben diese Angaben auf Arzneimittelpackungen eigentlich zu bedeuten? Tatsächlich handelt sich hierbei um sogenannte Norm-Packungsgrößen, die bereits im Jahr 1982 eingeführt worden sind.

  • Warum bin ich heiser?

    Warum bin ich heiser?

    Heiserkeit statt Heiterkeit – in der kalten Jahreszeit leider ein häufiges Symptom. Man ist erkältet, hat Halsschmerzen, die Stimme wird heiser und versagt manchmal komplett ihren Dienst.

  • Tipps zur Pflegeroutine im Winter

    Tipps zur Pflegeroutine im Winter

    Im Winter passiert es vielen Menschen, dass die Haut trocken wird und vor allem an den Handrücken und Knöcheln sogar aufreißt. Das hängt damit zusammen, dass die Talgdrüsen ihr Produktion zurückfahren.